Girschner Gmbh

Sonnenenergie, die Kraft unserer Sonne, ist kostenlos und unerschöpflich. Nicht nur stark, zuverlässig und sauber, sondern bereits heute eine ausgereifte Technologie und brauchbare Alternative zu den fossilen Brennstoffen. Solarenergie hat zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen, aber auch anderen erneuerbaren Energieformen.

Wirtschaftliche Vorteile

Nach Amortisierung der Erstinvestition ist die Energie der Sonne praktisch kostenlos. Solarenergie schafft lokale Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft.

Familie grüßt aus dem DachfensterBeitrag zum Umweltschutz
Solarenergie ist sauber, geräuschlos, erneuerbar und nachhaltig im Gegensatz zu traditionellen Energiequellen wie Erdgas, Erdöl und Kohle. Solarenergie trägt nicht zur globalen Erwärmung, saurem Regen oder Smog bei, im Gegenteil, sie unterstützt die Verringerung gefährlicher Treibhausgas-Emissionen.

Unabhängigkeit

Solarenergie verringert unsere Abhängigkeit von traditionellen oder zentralisierten Energiequellen außerhalb Deutschlands. Solarenergie reduziert die Stromrechnung und liefert auch bei Stromausfällen weiterhin Strom. Solaranlagen können völlig unabhängig von Strom- oder Gasnetzen funktionieren und so auch in entlegenen Gebieten installiert werden.

Geringe bis gar keine Wartung

Solaranlagen sind nahezu wartungsfrei und besitzen eine mindestens 25-jährige Lebensdauer. Die Anlagengröße kann bei steigendem Energiebedarf im Nachhinein angepasst werden. Die Systeme funktionieren geräuscharm und haben keine beweglichen Teile.

Sicherlich haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum nicht Strom erzeugen und verkaufen, wenn Sie all die Solaranlagen auf den Dächern sehen. Warum auch nicht. Solarrenditen gelten als sehr attraktiv. Aber viele Menschen schrecken vor der umweltfreundlichen Technik zurück, weil sie nicht wissen, was eine Solaranlage in ihrem Heim verändern würde.

Wir können Ihnen bereits hier Ihre Bedenken nehmen. Wie Sie der Zeichnung entnehmen können, besitzt eine Photovoltaik-Anlage (kurz: PV-Anlage) nur wenige Komponenten.

Funktion einer PhotovoltaikanlageDas Herzstück stellt hier die Solarzellen auf dem Dach. Ihre Funktionsweise ergibt sich aus ihrem Grundstoff, i.d.R. dem Halbmetall Silizium. Es wird so eingesetzt, dass der Lichteinfall elektrische Ladungen erzeugt. Das Ergebnis: Strom. Die Solarzellen bestücken ein Element, die Solarmodule, dessen Spitzenleistung in kWp (Kilowattpeak) angegeben wird. Die Zellen werden in Reihen oder parallel geschaltet.

Der von den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom gelangt in den Generatoranschlusskasten. Dieser leitet den Strom zum Wechselrichter (Netzeinspeisegerät): Seine Hauptaufgabe ist es, den Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln und den Netzanschluss zu überwachen. Außerdem speichert er Betriebsdaten und Fehlermeldungen. Dem Wechselrichter nachgeschaltet sind die Stromzähler.

Wer seinen gesamten Strom ins Netz speist (Volleinspeisung), braucht zwei Zähler: Einen Bezugszähler für den Strombezug aus dem Netz und einen Einspeisezähler. Bei Überschusseinspeisung fließt nur der Strom ins Netz, der nicht selbst verbraucht wird. Hier reicht ein Zweirichtungszähler aus. Mit einer durchschnittlich großen PV-Anlage deckt ein Haushalt maximal 25 % seines Strombedarfs selbst.

Reihen- oder Parallelschaltung?

Reihenschaltung
Vorteil: weniger Leitungsverluste durch höhere Spannungen und kleinere Stromstärken
Nachteil: schwächstes Modul der Modulkette bestimmt Gesamtleistung

Parallelschaltung
Vorteil: höherer Stromertrag bei Teilverschattung der Module
Nachteil: höherer Installationsaufwand

Voraussetzung

Im Idealfall sind alle Solarzellen genau nach Süden ausgerichtet. Aber keine Panik, wenn die Dachfläche das nicht hergibt: Abweichungen mindern zwar die jährliche Strahlungssumme, aber auch eine Südost- oder Südwest-Orientierung ist akzeptabel. Ein Solarzellen-Winkel von 30° (Dachneigung oder Neigung der Trägerkonstruktion) nach Süden verspricht den höchsten Stromertrag.

Bäume, Nachbarhäuser oder eigene Gebäudeteile dürfen keinen Schatten auf die Solarzellen werfen. Einzelne verschattete Zellen reduzieren die Leistung aller anderen, wenn die Module in Reihe geschaltet sind. Da zu hohe Temperaturen den Wirkungsgrad kristalliner Solarzellen mindern, sollte ein ausreichender Abstand zum Dach gegeben sein. So kühlt der Luftstrom die Solarzellen von unten. Im Norden Deutschlands ist daher der Wirkungsgrad durch die kühlere Luft oft höher als im Süden trotz mehr Sonnenstunden.

Allein anhand der Leistung Photovoltaik-Module zu vergleichen reicht nicht aus. Daher beraten wir alle unsere Kunden gründlich nach den individuellen Gegebenheiten vor Ort, wie z.B. nach welcher Himmelsrichtung Ihr Dach oder Fassade ausgerichtet ist, wie viel Sonnenstundendas Jahr Ihre Region hat oder ob Ihr Dach oder Fassade überhaupt für eine Solaranlage in Frage kommt.

Je nach Standort und verfügbarer Dachfläche Ihres Hauses kommt der eine oder andere Modul-Typ eher für Sie in Frage. Die gängigen PV-Module für Kleinanlagen bis 30 kWp bestehen aus Silizium-Solarzellen.

Monokristalline Silizium-Solarzellen

Chemisch gesehen haben monokristalline Solarzellen eine homogene Kristallstruktur. Durch ihren höheren Wirkungsgrad lohnen sich diese teureren Solarzellen i.d.R. dann, wenn weniger Dachfläche zur Verfügung steht. Mono- und polykristalline Module werden auf die gleiche Art montiert.

Polykristalline Silizium-Solarzellen

Polykristallines Silizium besteht aus vielen kleinen Kristallen. Das Oberflächenmuster sieht wie Eisblumen aus. Module aus polykristallinen Solarzellen schneiden im Hinblick auf ihre Lebensdauer von 30 Jahren genauso gut ab wie solche aus monokristallinen Zellen.

Dünnschichtsolarmodule

Ein Dünnschichtmodul besteht meistens aus amorphem Silizium, das keine kristalline Struktur besitzt. Das Material wird in sehr dünnen Schichten auf flexible Träger wie Textilien, Glas oder Edelstahlfolie aufgedampft. So lässt sich ein Modul für Photovoltaik kostengünstiger produzieren als eines aus kristallinen Siliziumzellen. Alternativen zu Silizium bieten Beschichtungen auf Basis von Kupfer oder Cadmium. Eingesetzt werden Dünnschichtsolarmodule auf Flachdächern und an Fassaden. Das Material ist sehr langlebig. Dünnschichtmodule büßen bei Verschattung weniger Leistung ein und liegen tiefer im Preis.

Private Solarstrom-Erzeuger profitieren: Eingespeister Strom wird 20 Jahre lang zum Festpreis vergütet.

Jeder, der selbst Strom produziert, darf seinen Strom an den regionalen Netzbetreiber verkaufen. Der ist nämlich durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) dazu verpflichtet, 20 Jahre lang einen festen Preis für den Strom aus der Photovoltaikanlage zu bezahlen.

Der Festpreis für selbst erzeugten Solarstrom richtet sich nach dem Jahr, in dem die Anlage installiert wird. Wegen der im EEG festgelegten Degression der Vergütungssätze lohnt sich die schnelle Entscheidung für eine Solaranlage. Zum Beispiel sank die Vergütung zum 01.01.2011 um 13 %.

Kaufen Sie trotzdem nicht übereilt. Nicht nur die Vergütung, auch die Qualität der Bauteile bestimmt die Rendite. Prüfen Sie Billig-Angebote also sehr genau!

Gewinn & Amortisation

Nach Berechnungen der Stiftung Warentest amortisiert sich eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung im Lauf ihrer Lebensdauer (20–25 Jahre). Ca. 9 % Rendite durch den Stromverkauf gelten trotz der einmaligen Absenkung der Vergütung immer noch als möglich. Global gesehen reduziert jede Anlage die immensen Folgekosten des Klimawandels.

Eigenverbrauch

Das EEG belohnt einen hohen Eigenverbrauch. Hintergrund: Mehr als 30 % Eigenverbrauch erreichen private Stromerzeuger nur, wenn sie überschüssigen Solarstrom zu Hause speichern. Und Anlagen mit Speicherakkus eignen sich wiederum besser für das zukünftige "intelligente Stromnetz".

Selbstverbrauch lohnt sich. Wenn Sie bis zu 30 % des erzeugten Stroms selbst verbrauchen, müssen Sie diese 30% nicht einkaufen, sondern bekommen sie noch extra bezahlt. Bei mehr als 30 % Eigenverbrauch erhöht sich die anteilige Vergütung.

Hier finden Sie weitere Informationen zum EEG.

 

 

 
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